Studie: Web 2.0 bei Finanzdienstleistern

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Studie: Web 2.0 bei Finanzdienstleistern

Web 2.0 bezeichnet eine „neue“ Generation von Technologien und Web-Anwendungen. In der neuesten Studie von ibi research beleuchten die Regensburger Experten die Bedeutung von Web 2.0 für Finanzdienstleiters, daraus resultierende Herausforderungen und Trends für die Zukunft.

Für die Studie „Web-2.0 bei Finanzdienstleistern – Auf halber Strecke Richtung Zukunft“ befragte ibi research 76 Experten der Finanzdienstleistungsbranche zum Einsatz von Web-2.0 Anwendungen.

Die Ergebnisse im Überblick

  • Die Institute halten sich noch zurück, was den Einsatz von „user content“ generierenden Web-2.0 Anwendungen an der Kundenschnittstelle betrifft. So werden z.B. Weblogs oder Communities von nur 5 % der befragten Institute eingesetzt.
  • Die Experten schreiben dem Einsatz von Web 2.0-Diensten ein weitaus größeres Potential zu als derzeit auf den Internetpräsenzen der Institute eingesetzt wird.
  • Investitionen werden eher  mit Blick auf die Usability einer Webseite als in Web-2.0 Anwendungen getätigt.
  • Für 2008 planen 41 % der teilnehmenden Institute Investitionen in unternehmensinterne Wikis bzw. 43 % in die Erweiterung ihrer internen Weblog-Plattform.
  • Nur 17 % der befragten Experten rechnen Peer-to-Peer Kreditplattformen eine realistische Marktchance zu.

Fazit und Empfehlung der ibi research-Experten ist, dass sich ein Einsatz von Web 2.0-Anwendungen zunächst intern empfiehlt, um Erfahrungen in der eigenen Organisation zu sammeln. So können Blogs, Wikis und Social Bookmarking im Praxiseinsatz geprüft werden. In weiteren Schritten können die Anwendungen dann an der Schnittstelle zum Kunden eingesetzt werden.

Weitere Informationen und Ergebnisse: www.ibi.de

2017-05-26T11:04:14+00:00 14. Dezember 2008|Kategorien: Studien|Schlagworte: |