Finanzinstitute unterschätzen kommende Richtlinie MiFID II

//Finanzinstitute unterschätzen kommende Richtlinie MiFID II

Finanzinstitute unterschätzen kommende Richtlinie MiFID II

Die 2004 beschlossene EU-Richtlinie wird aufgrund von Schwächen in der Umsetzung, wie fehlender Transparenz, bis voraussichtlich 2014 nochmal überarbeitet. Dass die strategischen Auswirkungen dessen von Banken und weiteren Akteuren der Finanzbranche unterschätzt werden, zeigt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfung- und Beratungsgesellschaft PwC.

Dabei bleibt den Unternehmen nach Beschluss nur eine kurze Übergangszeit, um den gesetzlichen Anforderungen durch neue Implementierungen nachzukommen. Hinzu kommt, dass sogar 80 Prozent der befragten Unternehmen bereits Auswirkungen auf ihre IT-Struktur feststellen konnten. Doch die strategischen Auswirkungen finden kaum Beachtung. Lediglich 14 Prozent haben sich bereits in diesem Bereich ausgiebig mit MiFID II auseinandergesetzt, so die Studie. Jedoch sei es essentiell, einen umfassenden Blick auf die Auswirkungen zu werfen. Denn die neue Richtlinie kann, beispielsweise in Bezug zu Basel III, gegensätzliche Handlungsreize liefern.

Die sogenannte „Markets in Financial Instruments Directive“ sieht neben vereinfachtem Marktzugang eine erhöhte Handelstransparenz und Meldepflicht vor. Die Prozessoptimierung und verbesserte Transparenz hat jedoch weitaus mehr Konsequenzen für die Infrastruktur von Finanzunternehmen, als bisher erwartet.

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Quelle: www.geldinstitute.de

 

2012-11-19T13:34:45+00:00 05. November 2012|Kategorien: News|Schlagworte: , , |