Implementierung einer zentralen Berechtigungsverwaltung bei der Hausbank München eG mit der agentes

//Implementierung einer zentralen Berechtigungsverwaltung bei der Hausbank München eG mit der agentes

Implementierung einer zentralen Berechtigungsverwaltung bei der Hausbank München eG mit der agentes

Die Hausbank München eG ist seit 1908 Partner für Immobilienbesitzer sowie für die Immobilienwirtschaft. Aus dieser Historie heraus existieren in München heute zahlreiche immobilienwirtschaftliche Eigenanwendungen. Das Institut sah sich daher mit der Herausforderung konfrontiert, alle bestehenden IT-Anwendungen und deren Berechtigungen zu prüfen und revisionssicher zu dokumentieren.

Eigenanwendungen erschweren Verwaltung

Bereits 2010 hatte man in München mit den Vorarbeiten und Überlegungen für eine zentrale Verwaltung aller im Haus bestehenden IT- Berechtigungen begonnen. So stand damals unter anderem der interne Prozess zur Rollen- und Rechtvergabe auf dem Prüfstand, Stellen- und Funktionsbeschreibungen wurden erstellt und aktualisiert.
Mit der Wahl des IT-Dienstleisters agentes hat sich die Hausbank für eine partnerschaftliche Vorgehensweise entschieden: In User-Workshops mit fünf verschiedenen Banken wurden die fachlichen Anforderungen für die Lösung zur zentralen Verwaltung von IT-Berechtigungen immer wieder überprüft und verifiziert. Nach Abschluss der Workshops begann die agentes dann mit der eigentlichen Programmierung der Lösung aIMS – agentes Identity Management System.

Eigene bankfachliche Anforderungen integriert

Die Hausbank München eG hatte eigene fachliche Anforderungen an ein solches System. Unter anderen sollte der Workflow im Beantragungs- und Vergabeprozess von Berechtigungen nicht nur beschleunigt, sondern vor
allem qualitativ verbessert werden. Mit der neu implementierten Lösung werden die Beantragung und die Vergabe von Berechtigungen jetzt über die webbasierte Oberäche von aIMS abgewickelt. Neben der prüfungssicheren Dokumentation des Vergabeprozesses war ein wesentliches Ziel in München die Gewinnung eines kompletten Überblicks
über erteilte und außer Kraft gesetzte Berechtigungen pro Mitarbeiter.

Aufwändige Datenerfassung lohnt sich

Im Sommer 2012 wurde das Pilotsystem in München implementiert. Die Hausbank München eG startete damit alle Eigenanwendungen die in der Zuständigkeit der Abteilung Organisation liegen in das System einzupflegen.
Der anfängliche Projektaufwand bei der Prozessumstellung lohnt sich: Mit Hilfe von aIMS können die Münchner ihren Bankprozess aktiv gestalten. So ist nun im Prozess das 4-Augen-Prinzip implementiert: Über den gesamten
Vergabeprozess hinweg, einschließlich der Bestandspege, wird überprüft, wer und wann die Berechtigung beantragt, genehmigt, erteilt und, last but not least, tatsächlich freigegeben hat. Das Ergebnis ist eine durchgängige
Dokumentation, in der auch alle Ausnahmen vom Regelfall festgehalten sind.

Revisionssicherheit garantiert

In München ist man sehr zufrieden mit dem Projektverlauf. „Wir werden in Kürze unsere Testumgebung verlassen und die Echtzeitumgebung freischalten können“, schildert Rudolf Naßl, Abteilungsleiter Organisation bei der Hausbank
München eG, den avisierten nächsten Schritt. Für die nahe Zukunft sind bei der Hausbank eG weitere Schritte gemeinsam mit agentes geplant. So soll unter anderem auch der Workflow zur Vergabe von Kompetenzen, wie etwa Kreditkompetenzen, in aIMS abgebildet werden und den bislang papierbasierten Prozess ablösen.

Projektprofil

Gemeinsame Entwicklung einer Lösung zur zentralen Verwaltung von IT-Berechtigungen, Integration eigener Anforderungen, Implementierung eines Pilotsystems, Implementierung 4-Augen-Prinzip und Freischaltung der Echtzeit Umgebung.

2014-11-14T09:43:46+00:00 04. November 2014|Kategorien: Success Stories|