Mit den Sparkassen Oberhessen sowie Waldeck-Frankenberg setzen zwei weitere Kunden bei ihrer Schlüsselverwaltung auf den agentes Key Store Manager (aKSM). Insgesamt vertrauen damit bereits zehn Institute der Sparkassen-Finanzgruppe auf die webbasierte Software und lösen mit ihr eine Lotus Notes Domino-Applikation ab.

Die Sparkasse Oberhessen mit Hauptsitz in Friedberg ist ein starker Partner für den Wetterau- und Vogelsbergkreis. Rund 860 Beschäftigte kümmern sich in 67 Standorten und SB-Filialen um die Kunden. Entsprechend muss sie zahlreiche physische und elektronische Schlüssel, Magnetkarten sowie Codes verwalten – und dabei sowohl betriebliche als auch gesetzliche Anforderungen erfüllen. Gleiches gilt für die Sparkasse Waldeck-Frankenberg mit Hauptsitz in Korbach. Hier sorgen in 31 Geschäftsstellen und SB-Filialen mehr als 400 Beschäftigte für einen reibungslosen Service.

Revisionssichere Verwaltung nach dem Vier-Augen-Prinzip

Das Kreditwesengesetz fordert von Instituten besondere organisatorische Pflichten, um Risiken zu managen. Der Gesetzgeber verlangt nach MaRisk und den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zudem die regelmäßige Überprüfung von Zugriffsberechtigungen. Neben der Aus- und Weitergabe von Schlüsseln muss z.B. auch die Befristung von Zutrittsberechtigungen im Rahmen von Re-Zertifizierungen geregelt und dokumentiert werden. Des Weiteren sind Besonderheiten wie Tresore mit Doppelverschluss, die Klassifizierung von schutzbedürftigen Räumen und Vertretungsregelungen zu berücksichtigen.

„Unsere Schlüsselverwaltung ist bereits seit Jahren im produktiven Einsatz bei Sparkassen und bildet die komplexen Prozesse lückenlos ab. So erzielen wir eine sichere und dauerhaft hohe Datenkonsistenz“, betont Claus Stielenbach, Business Development Manager bei agentes. Anwender der Lösung profitieren u.a. von einer vollständigen Bestandsverwaltung für ausgegebene sowie verwahrte Schlüssel, rechte- und rollenbasierten Plausibilitätsprüfungen und von einer integrierten Mailkomponente. Für Revisionen und Prüfungen sowie das Risikomanagement stehen neben einer historisierenden Dokumentation umfangreiche Analysen und Reportings bereit.

Hintergrund

Die Finanz Informatik GmbH & Co. KG, der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe, hat angekündigt, die Bereitstellung und den Support von IDV-Anwendungen auf Basis von Lotus Notes Domino-Applikationen 2022 zu beenden. Damit stehen Sparkassen vor der Aufgabe, die Schlüsselverwaltung neu aufzusetzen. Die Migration von der Lotus-Notes-Anwendung auf den Key Store Manager sowie die Einführung und die Prozessberatung erhalten Sparkassen bei agentes aus einer Hand.

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